Neue Schulstraße vor dem Gymnasium

Veröffentlichungsdatum25.09.2026Lesedauer2 Minuten
Direktor Andreas Hofinger und Vizebürgermeister Peter Stummer an der neuen Schulstraße

Kurz vor Schuljahresbeginn 2026/27 ist die Schulstraße vor dem Rieder Gymnasium offiziell eingerichtet worden. Nach den ersten beiden Schulwochen zieht Vizebürgermeister und Verkehrsausschuss-Obmann Peter Stummer eine positive Zwischenbilanz: Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern nehmen die Situation vor Ort als bereits als ruhiger und übersichtlicher wahr. Weiterhin werde in den kommenden Wochen die Entwicklung beobachtet und bei kritischen Rückmeldungen auch Anpassungen vorgenommen. 

Der Wunsch nach einer Schulstraße wurde durch Direktor Andreas Hofinger an die Politik herangetragen. Sein Wunsch: Die Verkehrssituation vor dem Gymnasium zu verbessern und für mehr Sicherheit für die Kinder zu sorgen. „Wir alle wollen, dass unsere Kinder sicher in die Schule kommen und sicher nach Hause zurückkehren. Genau dafür wurde die Schulstraße geschaffen. Wenn wir dadurch auch nur einen einzigen Unfall verhindern können, dann hat sich dieser Einsatz bereits gelohnt“, so Stummer zum Anliegen des Schuldirektors. 

Vor allem zu Schulbeginn morgens war das Verkehrsaufkommen in diesem Bereich sehr hoch. Unterschiedliche Verkehrsteilnehmende wie Autos, Radfahrer:innen und Fußgänger:innen trafen auf engem Raum aufeinander, wodurch oft unübersichtliche Situationen und potenzielle Gefahrenstellen entstanden. 

In zahlreichen Gesprächen mit Stadt und Politik wurde gemeinsam mit der Schule die Lage analysiert und an praktikablen Lösungen gearbeitet. Wichtig war es dabei, die unterschiedlichen Perspektiven zu berücksichtigen, aber auch den Verkehr vor der Schule und dem direkten Schuleingang zu reduzieren. Verringert werden durch die Maßnahmen insbesondere unübersichtliche Bring- und Abholsituationen, Wendemanöver, Sichtbehinderungen durch haltende Fahrzeuge sowie das Queren der Fahrbahn zwischen Autos. Dadurch sinkt das Unfallrisiko deutlich. 

„Mein besonderer Dank gilt Direktor Andreas Hofinger für sein großes Engagement für Schüler:innen und Eltern. Ebenso danke ich den Mitgliedern des Verkehrsausschusses sowie den Mitarbeiter:innen der Stadtgemeinde für die konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Bei dieser Entscheidung geht es vor allem um eines: die Sicherheit aller Kinder“, so Stummer weiter. „Gleichzeitig ist mir bewusst, dass Veränderungen auch herausfordernd sind und eine Eingewöhnungszeit notwendig ist. Eine neue Regelung ist nicht vom ersten Tag perfekt. Umso wichtiger sind die Beobachtungen und Rückmeldungen in den kommenden Wochen, die wir auswerten und auch nachjustieren, wo es nötig ist.“